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Unsere Partner
Cafesmo (Honduras)
Im Sommer 2020 wurden wir von einem Kaffeehändler kontaktiert, einem extrem netten Holländer namens Sebastian. Dieser ist bereits seit einiger Zeit in Honduras tätig und arbeitet in sozialen Projekten, etwa mit der Homeless Child Initiative, und kam dort mit dem Cafesmo Projekt in Berührung. Ziel ist, die Kaffeebauern direkt mit Händlern in der Welt zu verbinden und gleichzeitig für faire Preise zu sorgen. Wir waren eigentlich bereits voll mit unserer geplanten Expansion unseres Sortiments, aber die beschriebenen Kaffees klangen doch zu interessant und so bestellten wir Proben. Diese hatten es wirklich in sich, und so mussten wir doch spontan nicht eine, nicht zwei, sondern drei Sorten ins Sortiment übernehmen. Viele weitere Sorten sind dazu noch in Planung!
Das schöne an Cafesmo ist, dass wirklich darauf geachtet wird, dass ein direkter Bezug zu den Kaffeebauern hergestellt wird, weshalb wir auch eine persönliche Grußnachricht von Roy und Dariela Hernandez bekommen haben. Mit Hidardo (im Bild) hat sich unser Chefröster Christian bereits mehrfach getroffen, er schwärmt noch immer von Hidardos Kompetenz und Vision.
Was vielleicht für den Einen oder Anderen Kunden interessant sein könnte ist, was beim Bauern am Ende übrig bleibt. 2kg Kaffee bedeutet in etwa, dass die Tageskosten für eine vierköpfige Familie gedeckt werden – allerdings beinhaltet das noch nicht die Kosten für Strom oder Bildung.
Mit unserem für 2020 erworbenen Kaffee alleine konnten wir somit beinahe fünf Lebensmonate für die Familie einer der Farmen bezahlen. Mittlerweile…ist es etwas mehr. 🙂
Pacha Mama (Peru)
Soziale Nachhaltigkeit ist ein elementarer Bestandteil unseres Konzeptes und Pacha Mama ist unser erster Partner. Als Hochlandkaffee aus Chanchamayo in Peru steht er für hervorragenden Geschmack. Durch das Direct Trade Verfahren und die Bio-Zertifizierung ist er sowohl in der Herstellung nachhaltig als auch in der Bezahlung der Bauern. Während Fair Trade nur eine Bezahlung auf Marktpreisniveau garantiert, und die Zertifizierung hier zusätzlich Geld kostet, bietet Direct Trade eine wesentlich höhere Entlöhnung durch das Ausschalten aller Zwischenhändler. Der Kaffee wird direkt von Peru nach München geliefert und von dort aus an Röster wie uns weiterverkauft. So macht Nachhaltigkeit Sinn!
Aber das ist nicht alles: der gesamte Prozess von Anbau, Düngung, Ernte, Aufbereitung und Qualitätskontrolle werden unterstützt und kontrolliert durch Schulungen, Seminare und dem Partner vor Ort, Michael Scherff. Nur die reifsten Bohnen werden aus roten Kaffeekirschen geerntet und nicht wie sonst oft mit denen aus unreifen gelben und grünen vermengt, was sich unmittelbar im Geschmack niederschlägt. Der Erfolg spricht für sich: Jedes Mal schneidet Pacha Mama besser ab bei den jährlich stattfindenden Kaffeebewertungen, Cuppings genannt. Die Qualität ist nun konsistent gut genug, dass die Bohnen als sogenannter Spezialitätenkaffee verkauft werden dürfen und damit zur absoluten Spitzenklasse gehören mit einer durchschnittlichen Punktezahl von 84+ nach Klassifizierung der SCAA. Neugierig? Für mehr Informationen besuchen Sie Peru Kaffee.
Kedovo e.V. (Kenia)
Kedovo e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der von Muthoni Schneidewind im Jahr 2013 gegründet wurde. Der Verein verfolgt das Ziel, die Bevölkerung der ländlichen Regionen in Kenia auf nachhaltige Weise aus dem Teufelskreis der Armut zu befreien und es ihnen zu erlauben, selbstständig von Kaffee und anderen Erzeugnissen leben können. Besondere Aufmerksamkeit genießen dabei gesellschaftlich benachteiligte Personengruppen wie Frauen, Jugendliche und Kinder. Durch Bildungsprojekte liegt die langfristige Verbesserung im Fokus und unterscheidet KEDOVO von manchen anderen Projekten: der Teufelskreis aus Abhängigkeit und Hilfe soll durchbrochen werden. Für mehr Informationen besuchen Sie Kedovo Kaffee.